2016 Elternbefragung IGS

Elternbefragung Einrichtung IGS

Zur Elternbefragung die Einrichtung einer IGS in Königslutter betreffend

Es gibt Bestrebungen im Landkreis Helmstedt eine selbständige IGS als ersetzende Schulform für die Haupt-und Realschule Königslutter einzurichten. Der Einzugsbereich der vorgeschlagen wird, umfasst auch die Gemeinde Lehre, in der bislang ein Statuts Quo gilt. Dieser erlaubt es bislang Schülerinnen und Schülern  die Schulen in Wolfsburg bzw Braunschweig zu besuchen.

Die Einrichtung der IGS in Königslutter würde bedeuten, dass diese Wahlfreiheit auf die IGS bezogen nicht mehr gegeben wäre. Dies muss den Eltern, die den Fragebogen ausfüllen (bis 8.5.), bewußt sein. Wird ein Kreuz gesetzt bei IGS Königslutter sprechen sie sich für einen Standort Königslutter aus.

Diese Befragung dient als Stimmungsbild, ob ausreichendes Interesse besteht eine IGS in Königslutter zu besuchen. Dies ist unabhängig von konkreten künftigen Schulanmeldungen – es bildet lediglich eine Grundlage für mögliche Planungen! Möchten man sein Kind an einer IGS anmelden und setzt kein Kreuz bei der IGS Königslutter, kann es also trotzdem künftig an einer anderen IGS bzw einer anderen Schule angemeldet werden!

Die Einrichtung einer weiteren IGS im Landkreis ist nicht unumstritten, da fraglich ist, ob genug Anmeldungen für eine 3-Zügigkeit zusammen kommen, andere Schulstandorte dadurch gefährdet würden bzw. welche weiteren Konsequenzen sich ergäben – insbesondere für die Schülerinnen und Schüler aus Lehre.

Um Fragen zur eventuellen Einrichtung einer IGS und eventuelle Auswirkungen zu beanworten bzw Pro und Contra eines Standorts Königslutter besser abwägen zu können, ist folgende Informationsveranstaltung geplant, an der Vertreter der Landesschulbehörde und des Landkreises Helmstedt teilnehmen werden: am Montag, den 02.05.2016, in Königslutter am Elm, Forum des Schulzentrums, Willhelm-Bode-Straße1. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr.   Davon unabhängig steht der Geschäftsbereich Schule, Kultur und Sport des Landkreises Helmstedt in Helmstedt, Rosenwinkel 10/11, für Rückfragen gern zur Verfügung. Hier können Sie sich wenden an Herrn Schrecken, Rosenwinkel 10/11, Zi. 105, Tel. 05351/121-1473 oder Herrn Wippich, Rosenwinkel 10/11, Zi. 103, Tel. 05351/121-1450.

Wir möchten seitens der SPD-Lehre eine Mitfahrgelegenheit für Montag anbieten, damit jede und jeder, die bzw der weitergehend informiert werden möchte Gelegenheit hat dies zu tun.

Bislang haben sich bereit erklärt:

H.-J. Gottschlich 05309-8354

E. Hahn 05308-910330

S. Wagner-Theobald 05308-4143

Die Befragung ist unsere Chance neben unseren Erfahrungen und Vermutungen – die eher in die Richtung gehen, den Status Quo zu wahren – die Meinung der betroffenen Eltern als eine Planngsgrundlage zurückgemeldet zu bekommen. Von daher hoffen wir, dass möglichst alle Fragebögen beantwortet zurückgesendet werden.
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Schullandschaft

Die Eltern-Befragung hat unmissverständlich gezeigt, dass die Eltern aus der Gemeinde Lehre ihre Kinder nur zu einem sehr geringen Teil (2x) an einer IGS in Königslutter anmelden würden. Was vorher bei Gesprächen angeklungen ist, fand hier seine Bestätigung.

Unser Landtagsabgeordneter Uwe Strümpel hatte bereits vor Auswertung der Befragung eine Nachfrage beim Justitiar im KuMi in Hannover für uns laufen lassen, ob die Herausnahme aus dem Vernetzungsraum möglich gewesen wäre, falls es zu einer Einrichtung einer IGS in Königslutter gekommen wäre.

Mit einem offenen Ohr für den Elternwillen und einer entsprechenden beruhigenden Information aus dem Ministerium, dass weder die Aufhebung des Schulstandorts der OBS noch die des Status Quo der Schulanwahl der IGS in Wolfsburg zwingend wären, konnten wir gelassener der Auswertung der Befragung entgegen sehen.

Da die Gesamtzahlen der Befragung am Ende bei Weitem nicht ausreichend waren, ist das Thema der Einrichtung einer IGS in Königslutter vom Tisch.

Die nun von Elternseite aus initiierte Forderung nach Wahlfreiheit des Schulorts für die weiterführenden Schulen in Braunschweig und Wolfsburg unterstützen wir. Sowohl im Schulausschuss der Gemeinde als auch im Kreistag haben sich unsere  Mandatsträgern hierzu positiv geäußert.  Eine entsprechende Resolution des Gemeinderats würde hier ein deutliches Signal setzen.